Wohnen - Orte - Plätze

Häuser und Plätze speichern die Energie früherer Ereignisse vor Ort.
Bewohner treten unbewusst in Resonanz damit.


Die Methode

Orte, Plätze und Häuser können Träger von besonderen Energien sein. Wie drücken sich diese Energien aus und welche Lösungen sind möglich?

Systemische Aufstellung werden seit ca. 25 Jahren erfolgreich im Familienkontext sowie seit etwa 8 Jahren im Berufskontext eingesetzt. Viele weitere Einsatzgebiete wurden zwischenzeitlich entdeckt. Ein noch sehr neues und spannendes Gebiet sind die Aufstellungen rund ums Wohnen, Orte, Plätze.


Bei Familienaufstellungen ist immer wieder zu sehen, daß zum Teil sehr alte Muster und Verhaltensweisen auf bisher unbekannte und erstaunliche Weise innerhalb von Familien an ihre Nachkommen weitergegeben werden. Die Quelle ist den jetzt Lebenden oft gar nicht bekannt, zum Teil auch nicht vom Hörensagen. Sie kann im Extremfall viele Generationen zurückliegen.

In einer Aufstellung können sich die Stellvertreter jedoch nicht nur in Personen wie Vater, Mutter, einen Chef oder Mitarbeiter hineinversetzen, sondern auch die Energiefelder von Gebäuden und Grundstücken erspüren.

Bei diesen Aufstellungen zeigt sich immer wieder, dass es eine Art unbewusstes Feld gibt, in dem das, was auf diesem Grundstück, bzw. Haus in früheren Zeiten passiert ist, gespeichert wird. Je nach dem wie sensibel die momentanen Bewohner diesbezüglich sind, reagieren sie darauf. Manche leben die Geschehnisse sogar unbewusst nach.

Die Aufstellungsarbeit bietet eine Möglichkeit Orte zu heilen, indem alte Geschehnisse aufgearbeitet und Ungelöstes gelöst wird. Zum Teil finden alte, mit dem Haus oder Grundstück verbundene Seelen ihren Weg ins Licht. Dadurch hört die unbewusste Beeinflussung auf die jetzigen Bewohner auf und sie können freier ihr eigenes Leben gestalten. 

Wie funktioniert eine Aufstellung?

Im Vorgespräch wird das Anliegen des Klienten geklärt. Danach wählt der Klient die entsprechenden Stellvertreter in der Gruppe aus: zum Beispiel einen Repräsentanten für sich, einen für das Haus, zwei Entscheidungsalternativen etc.. Diese werden von ihm im Raum positioniert oder suchen sich den Platz selbst, der zum Zeitpunkt der Fragestellung als stimmig wahrgenommen wird.

Das erste Aufstellungsbild spiegelt den Status quo einer Situation. Durch Interventionen wie Stellungsarbeit und lösende Sätze werden Wandlungsschritte eingeleitet und Lösungen aufgezeigt. Der Klient beobachtet das Ganze von außen und stellt sich am Schluss ins Lösungsbild, um dies gut zu verinnerlichen. 

Beispiele 

Verkauf des Hauses aufgrund einer Scheidung 

Eine Maklerin wollte wissen, warum sich ein sehr schönes Haus einer in Scheidung lebenden Familie mit zwei Kindern seit zwei Jahren nicht verkaufen ließ. Die Aufstellung zeigte die entscheidenden Hindernisse. Die Maklerin stand viel zu nah im Geschehen. Sie war durch viele persönliche Gespräche mit der Ehefrau sehr in die familiäre Problematik einbezogen worden und musste sich einen Platz mit mehr Abstand suchen.


Eine entscheidende Blockade war weiterhin, dass die Kinder das Haus nicht verlassen wollten. Für den Hausverkauf war es auch wichtig den Ehemann mit in den Verkaufsprozess zu involvieren.

Nachdem die entscheidenden Punkte geregelt geklärt wurden, war endlich Platz für einen potenziellen Käufer. Das Haus wünschte sich einen Käufer, der nichts verändern wollte. 4 Wochen später rief die Maklerin an und teilet mit dass, das Haus verkauft wurde. Sie hatte keine besonderen Aktivitäten entwickelt. Plötzlich waren 2 Interessenten da. Derjenige, der das Haus nicht verändern wollte, bekam den Zuschlag.

Die Rolle der Ehefrau in einem 400 Jahre alten Schloss

Eine adlige Frau wollte sich einen Beziehungskonflikt mit ihrem Mann anschauen. Sie lebte in einem etwa 400 Jahre alten Schloss. Die Aufstellung zeigte, dass die angeheirateten Ehefrauen (unbewusst) immer wieder eine sehr ähnliche Rolle als Schlossherrin und Ehefrau eingenommen hatten. Durch die Erkenntnis wurde sie freier ihren eigenen Weg zu gehen und ihren Part in der Beziehung neu zu definieren. 

Warum schaffe ich es nicht umzuziehen?


Ein Teilnehmer wollte für sich über eine Aufstellung herausbekommen, warum er es seit 14 Jahren nicht schafft umzuziehen. Es wurde jemand für ihn und jemand für die Eigentumswohnung, in der er sich nicht sehr wohl fühlte, aufgestellt.


Zu Beginn gab zwischen ihm und der Wohnung nur einen sehr unklaren und unguten Kontakt. Hinter der Wohnung tauchte eine wesentliche Person auf , die sich als Oma, von der ursprünglich das Geld für die Wohnung kam, entpuppte. Der Enkel hatte diese Oma zu Lebzeiten nicht sehr geschätzt und gemocht. Erst als das Erbe, das er über den Vater erhalten hatte, und die Leistung der Oma - sie hatte sehr sparsam gelebt und hart gearbeitet - vom Enkel gewürdigt wurde, entstand ein gutes Verhältnis zur Wohnung. Nun konnte sogar eine neue Wohnung auftauchen und Kontakt aufgenommen werden. Friedenschließen mit der Wohnung hieß in dem Fall Frieden schließen mit der Oma.

"Ich habe keinen Platz in meiner Wohnung und komme nicht an"


Ein Paar lebte in einer sehr großen und luxeriösen Wohnung in toller Lage. Die Wohnung war jedoch nach Jahren noch nicht richtig eingerichtet und die Ehefrau fand keine Ruhe in der Wohnung. Sie war oft lieber unterwegs auf Reisen. Anliegen an die Aufstellung war zu prüfen, ob der Platz die Unruhe verursacht. Beruflicher Misserfolg war eine zusätzliche Begleiterscheinung.


Die Aufstellung zeigte, dass es sich um einen sehr kraftvollen Platz handelt. Der Geldgeber, der diesen Wohnungskauf ermöglichte - ein berühmter Erfinder und Vorfahre- wurde nicht gewürdigt. Für ihn selbst stellte sich der Platz als genau im richtigen Maße kraftvoll heraus. Sein Nachkomme konnte jedoch ihn und seine Energie nicht annehmen und kam dadurch nicht in seine Kraft.

Sobald der Würdigungsprozess von den Stellvertretern ehrlich vollzogen wurde, war es für die Bewohner möglich sich in der Wohnung wohlzufühlen und mit ihr in guten Kontakt zu kommen. 

Hausverkauf


Eine Tochter stellte den sich schwierig gestaltenden Hausverkauf ihrer Mutter auf. Die Mutter stand sehr dicht vor dem Haus. Dem Haus ging es schlecht und hatte weiche Knie.


Der Repräsentant für die Kaufinteressenten sagte, "Wir wollen nicht die Mutter kaufen, sondern das Haus". Sobald Tochter auf Mutter zuging und somit etwas für deren Beziehung tat, konnte sich die Mutter vom Haus entfernen und sagte "ich möchte mit dem Haus nichts mehr zu tun haben". Die Käufer konnten so zum ersten mal Kontakt mit dem Haus aufnehmen. Das Haus meinte noch: "Ich suche mir von den Interessenten den aus, der am besten passt". 

Erbschaft - Warum gibt es so viele Schwierigkeiten beim Hausverkauf?

Eine Hausbesitzerin, die von ihrem Vater das Elternhaus geerbt hatte, wollte wissen warum der Hausverkauf , vor allem die Verhandlungen mit der Stadt, sich so zäh hinziehen. In der Aufstellung zeigte sich, dass der eigentliche Grund für die bisherigen Schwierigkeiten ihr verstorbener Vater war. Er wollte nicht, dass sie das Haus verkaufte und hatte auch schon über das Testament versucht dies zu verhindern. Sie konnte diese Verfügung jedoch rechtlich umgehen. Die Klientin war sehr erleichtert zu wissen woher die eigentlichen Ursachen für die Schwierigkeiten im Verkaufsprozess kamen. In der Aufstellung wurde die Vater/Tochterbeziehung aufgearbeitet.


Einige Beobachtungen

Anspruch von einem Haus oder einer Wohnung ist oft, dass der Besitzer/Mieter sich gut darum kümmert. So wirkte ein von mehreren Besitzern ungeliebtes Haus sehr bedürftig und sehnte sich nach liebevoller Zuwendung.

Grundstücke und Häuser speichern auf eine bisher unbekannte Weise frühere Geschehnisse. Diese werden von den heutigen Bewohnern wahrgenommen und unbewusst reproduziert, bzw. sie interagieren mit den Energiefeldern der jetzigen Bewohner. So kommt es, ähnlich wie mit Familienmustern, zu einer unbewussten Nachahmung von Verhaltensweisen. So kann zum Beispiel beruflicher Erfolg oder Misserfolg von früheren Besitzern eines Gebäudes entsprechend nacherlebt werden.

Bevor man umzieht in ein neues Zuhause ist es wichtig sich vom alten Ort gut zu verabschieden und mit seinen alten Themen aufräumen. Dann kann man besser am neuen Ort anfangen und ist offen für eine andere Art Energiefeld. Sind alte Themen nicht erledigt, findet man oft einen Platz, an dem die gleichen Themen weiterer(ge-)lebt werden. Häuser haben auch Vorstellungen wir ihr Mieter/ Besitzer sein sollte. Jeder sucht und findet das Haus/Grundstück/Wohnung die er gerade braucht.

Es gibt in Deutschland viele Grundstücke und Häuser, die vererbt werden (sollen) und nicht richtig von früheren Besitzern freigegeben werden. Dies kann dazu führen, dass sie als Wert brach liegen und nicht richtig belebt werden können. Zum Beispiel finden sich keine Käufer, Investitionen gelingen nicht/werden nicht genehmigt etc. Der Geldgeber für das Haus/die Wohnung muss gewürdigt werden.

Welche Ebenen zeigen sich in den Aufstellungen?

  • Energiefelder von Häusern und Grundstücken
  • Frühere Geschehnisse/Verhaltensmuster die auf dem Grundstück stattfanden und gelebt wurden, zum Beispiel eine Beziehungsdynamik, Geschäftlicher Erfolg oder Misserfolg, können die neuen Bewohner auf unbewusste Weise stark beeinflussen
  • Alte Opfer-/Ritualplätze (z.b. aus der Kelten-/NS-zeit) Seelen, die ihren Weg ins Licht nicht gefunden haben/Gestorbene


EINSATZGEBIETE

Aufstellungen unterstützen


  • Bauphasen problemlos abzuwickeln
  • Konflikte aufzulösen (Nachbarschaftsstreit, Erbauseinandersetzungen, Bauherren- Architektenkonflikte, Konflikte zwischen Ehepartnern im Bauprozess)
  • Geschäftserfolg am Standort zu optimieren
  • Entscheidungsprozesse abzukürzen und Entscheidungen klar zu treffen
  • Einen Haus- (ver)kauf abzuwickeln
  • Latentes Unwohlsein an bestimmten Orten aufzulösen
  • Störfelder zu analysieren: abzuklären, ob eine Befindlichkeitsstörung wie zum Beispiel Unruhe, Kraftlosigkeit, Antriebslosigkeit vom Platz/Gebäude verursacht wird oder andere Ursachen dafür vorliegen.
  • Orte zu reinigen und zu heilen



WIRGUNG: verblüfend schnell

Bei Themen in diesem Bereich ist oft eine besonders schnelle Umsetzung in der Wirkung von Aufstellungen zu beobachten. Dies zeigt sich dann zum Beispiel in schneller und erfolgreicher Umsetzung von Entscheidungen, Hausverkäufen, erfolgreicher Geschäftstätigkeit und problemlosen Bauprozessen.