Eine Aufstellung ist sinnvoll, wenn Kopf und Verstand in akuten oder langfristig belastenden Situationen oder Krisen nicht weiterkommen. Aufstellungen erfassen unbewusste Dynamiken und zeigen Lösungswege auf.
Sie kann helfen, wenn sich ein Thema trotz aller Bemühungen wiederholt: ein Konflikt, eine Blockade, eine belastete Beziehung oder das Gefühl, immer wieder im gleichen Muster zu landen. Eine Aufstellung zeigt Zusammenhänge, die im Gespräch oft nicht auffallen.
Die Dauer einer Aufstellung ist unterschiedlich. Sie hängt vom Thema und den anfallenden Wandlungsschritten auf dem Weg zum Lösungsbild ab. Für eine Einzelarbeit empfiehlt es sich, 60–90 Minuten einzuplanen. In der Gruppe zeigen sich die Aufstellungsergebnisse durch das Mitwirken der Stellvertreter schneller.
Das hängt vom Anliegen ab. Manchmal reicht eine Aufstellung. Es gibt auch mehrschichtige Themen. Dann empfiehlt es sich in Etappen, das was als nächstes dazu dran ist anzuschauen.
Ein "nichts spüren" kann zur Rolle gehören. Öfter an Aufstellungen teilzunehmen, ist eine gute Möglichkeit,unterschiedlichste Gefühlswelten kennenzulernen. Stellvertreter profitieren dabei für sich selbst sehr von den Erfahrungen.
Ja, per Zoom. Es besteht die Möglichkeit zur Einzelarbeit. Hier wird mit Figuren oder Platzhaltern gearbeitet. Kurzfristig organisierte ich auch eine Onlinerunde in der Gruppe mit erfahrenen Stellvertretern, die sich in die jeweiligen Rollen hineinversetzen und von ihren Befindlichkeiten berichten.
Wichtig ist, ein Anliegen und einen Lösungswunsch mitzubringen. In einem kurzen Vorgespräch arbeiten wir die genaue Formulierung gemeinsam heraus.
Möglich ist auch:"Das Wichtigste, was gerade dran ist."oder "Das, was zum aktuellen Themenfeld wichtig ist, zu klären." aufzustellen. Diese Formulierungen bewähren sich, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll oder das Thema nicht konkret benennen kann.
Familienausstellungen betreffen persönliche Beziehungen in der Familie. Organisationsausstellungen sind mehrschichtig. Vordergründig geht es u.a. um Arbeitsbeziehungen,Team, Kunden, Ziele, Visionen und Strategien. Im HIntergrund spielt manchmal die persönliche Ebene mit. So suchen und finden sich Menschen in der Arbeitswelt wieder den Platz, den sie in der Ursprungsfamilie kennen. Gibt es diesbezüglich etwas zu klären, arbeitet man am besten zunächst im Familiensystem. Dies wirkt sich auch auf den eingenommenen Platz im Arbeitsumfeld aus.
Die Zielgruppe umfasst Selbständige, Angestellte, Führungskräfte, Unternehmensinhaber, Vereine, Institutionen sowie Berater, die Supervision benötigen.
Eine Familienaufstellung macht die Beziehungen im Familiensystem im Raum sichtbar. Stellvertreter oder Figuren stehen für Familienmitglieder, und aus ihren Positionen und Wahrnehmungen ergeben sich neue Sichtweisen auf ein Anliegen.
Typisch sind Familien- und Partnerschaftsfragen, für Kinder und Schule, Themen rund um Beruf und Selbstständigkeit, Lebensübergänge sowie Entscheidungen. Bei Gesundheitsthemen dient die Aufstellung dem Verständnis von Körperbotschaften und der Klärung tieferliegender emotionaler Konflikte.
Verschiedenste weitere Themenfelder sind mit Aufstellungsarbeit zu bearbeiten, so z. B. die Klärung von Orts- und Hausenergien, Zeitgeist, Creating Future, Generationswechsel, Unternehmensübergabe, Karriereplanung und für Probleme mit Haustieren.
Nach dem Vorgespräch wählen Sie Stellvertreter aus und positionieren diese im Raum. Die Aufstellungsleiterin befragt die Stellvertreter zu ihren Wahrnehmungen und führt das Bild in Schritten zu einer Ordnung, die sich stimmig anfühlt. Am Ende steht ein Lösungsbild im Raum, das Sie als Ressource mitnehmen können.